Neuer Stiftungsfonds gegründet

Mario Herlan war erst 31 Jahre alt, als er am 18. Oktober 2018 an den Folgen eines Bauchfellkrebses starb. Sein Name und das Andenken an ihn aber leben weiter in den Herzen der Menschen, die ihm nahestanden und in dem Stiftungsfonds, der zum ersten Jahrestag seines Todes gegründet wurde.

Sabine Baumgärtner, die Patentante von Mario Herlan, hat den Mario-Herlan-Stiftungsfonds ins Leben gerufen, der unter dem Dach der Sparkassenstiftung GUTES TUN errichtet wurde. Als langjährige Mitarbeiterin der Sparkasse Karlsruhe kennt Sabine Baumgärtner die Sparkassenstiftung GUTES TUN seit vielen Jahren und weiß deren Engagement nun auch von der Stifterseite her zu schätzen. Für sie ist es ein schönes Gefühl, dass man sich als Stifter keine Gedanken um die Formalitäten und die Verwaltung machen muss und sich ganz darauf konzentrieren kann, Gutes zu tun.

Das Geld aus dem Mario-Herlan-Stiftungsfonds wird für die medizinische Versorgung von Bauchfellkrebspatienten an den ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe verwendet. Am ersten Todestag von Mario Herlan ist bereits das erste Geld an die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie geflossen, wo auch Mario Herlan behandelt wurde.

Da es sich um einen sogenannten Verbrauchsstiftungsfonds handelt, der über 25 Jahre läuft, wird pro Jahr ein Fünfundzwanzigstel aus dem Kapital- und Ertragsstock an die Klinik ausbezahlt. Zustiftungen und Spenden sind jederzeit möglich. Dadurch erhöht sich der Kapitalstock und der jährlich an die Kliniken auszuzahlende Betrag.

"Engagement für Krebspatienten" BNN: 18.10.2019